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emusic

 

¥751 mad ep. not afraid of spiders. cd. september2k6.

 

tracklist:

acid jig
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fit to die [still standing remix]
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loco’s crib
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stealing your last breath
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nicoffeine
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smiling in gridlock
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velvet pudding mold
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retner mantis bass
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underbite
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watch yo step [damn ep mix]
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60202 strut
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exitus
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deconstruct this
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download pressrelease.pdf

new york based mad ep (aka iowa native matthew peters) began studying the cello at age 8 and music theory, composition, and improvisation at age 14. while finishing his undergraduate degree at northwestern university in cello performance, he interned at wfmt and became the youngest person to produce the chicago symphony orchestra radio broadcasts in their history. after two seasons, matthew decided to study sound recording and digital media at mcgill university in montreal. since returning to the united states, he has worked as a freelance sound designer for corporate and academic webmedia projects,
scored experimental theatre productions, and was a classical booking agent.

matthew's musical training can be recognised during every note played on 'not afraid of spiders'. the variety of styles - from hip hop, to a treated flamenco guitar on the four-to-the-floorburner 'velvet pudding mold', to jazzy moods (indeed 'nicoffeine' seems like miles davis' agharta-period transformed into 2006 breakbeat madness - and '60202 strut' represents the we-want-miles period) - never sounds eclectic; it's the result of a logical process being a creative artist, and that's what mad ep really is.

as on his previous album 'eating movies', there are many guest appearances: mc equivalant, charles peirce (end), flutist/saxophonist scott lamberty (giving a brilliant hubert-laws-feel on 'stealing your last breath’), mochipet, chaonaut, marlowe, the manhattan gimp project, bryce beverlin II, and david young. on this cd, all these different influences and artists became a unit - a conclusion of mad ep’s composition skills. we are proud to present matthew's first full-length, hymen records' release - a fresh, unique, contemporary work of art. highly recommended.

 

magagin.de
http://magagin.de/reviews_78.html
mad ep heißt eigentlich matthew peters und kommt aus new york und begann mit seinem achten lebensjahr das cellospiel, sechs jahre später widmete er sich dem studium der musiktheorie, komposition und improvisation. nach begonnenem cellostudium schrieb sich der amerikaner in montreal für sound recording und digital media ein und produzierte nebenbei für experimentelle theaterproduktionen und webprojekte. „not afraid of spiders“ ist ein gelungener genrefuck, der nicht nur verkopften musikentschlüsselern sondern auch partypeople spaß macht. seine musik ist seinem lebenslauf entsprechend eine symbiose aus elektronischen arrangements und klassischen instrumenten. zahlreiche musiker sind außerdem als gäste vertreten, so dass eine große vielseitigkeit gegeben ist. auch genres werden wild durcheinander geworfen, allerdings wirkt das album äußerst stringent und homogen. das ist ein bisschen wie mit pizza. auf pizza kann man auch total verschiedene sachen drauflegen, trotzdem bleibt es pizza. „not afraid of spiders“ ist halt zumeist breakbeat – mal mit ananas, mal mit spinat, mal mit peperoni. das album beginnt überaus fulminant. „acid jig“ hat ne ziemlich üppige hand voll groove am start; die herrlich organischen drums machen einfach nur spaß, veranlassen mich sogar meine fingern beim tippen dieser zeilen tanzende bewegungen machen zu lassen. und wenn orgel und monsterbass reinschneien, geht’s auch richtig nach vorne, sodass der song ein referenzstück für extravagante clubmusik ist. im zweiten track schnappt sich der beinah-dauergast equivalant das mic und gibt den relativ smoothen beats ein aggressives pendant mit seinen raps. aber auch auf der instrumentellen ebene spielt in sich „fit to die“ eine menge ab. ganz am boden, manchmal gar nicht richtig wahrnehmbar grummelt ein bass virtuose lines, während elektronisches klimpern und piepen nach aufmerksamkeit heischen. die erste größere kollaboration ist unter der nummer fünf mit „nicoffeine“ am start und könnte ein kunstwort für mein frühstück sein. hierfür wurde auch ein drummer ins boot geholt, außerdem spendiert besagter equivalant einige shouts. das schlagzeug hat einen hammersound: ein wechsel aus groovigen snare-toms-parts auf der einen seite und hihat und beckenballern auf der anderen lassen den ganzen körper zappelt. wenn dann noch der willkommene gast lamberty flöte und saxophon wunderschön warme töne entlockt schmilzt mein herz dahin. was mein endorphinhaushalt zum galant eingeflochtenen rauschen, surren und zum ab und an wummernden bass sagt, müsste in großbuchstaben geschrieben werden… ein etwas fragilerer song zeigt sich an sechster stelle unter „smiling in gridlock“, der eine schwer greifbare komposition von dub, der sich glitch-, jazz- und hardcoreelemente unterstellen lassen. aber: großes kino! einen richtigen schmankerl finden wir noch mit „underbite“. angenommen magagin hätte nicht so eine rigoros, alles gleichschaltende chefredaktion, würde ich jetzt assoziationen wagen wie: das stück ist für mich die vertonte reise von odysseus vorbei an den sirenen. fahrig und ruhelos geht die reise von statten, während cybersirenen ihre piependen stimmen im donnergrollen erheben. ob das immer wieder eingeworfenen knattern von helikopterrotoren mutter diesen verqueren weg über meine synopsen hin zu dieser assoziation gewiesen hat – man weiß es nicht. fetten groove gibt’s noch mal mit dem folgetrack „watch to step“. kompromisslose raps liegen auf einem ruckeligen drumset, das durch lustige konga-fill-ins gekonnt aufgelockert wird. die stoisch schreitende bassline ist ein sicheres fundament für die sperenzchen, zu denen sich auch ab und an man ein geräusch gesellt, das mich an heuschreckenzirpen erinnert. erwähnung muss zuletzt noch der track „60202 strut“ finden, in dem matthew peters sich die ehre am cello gibt. herrlich ist ein zusammenspiel mit der trompete. und organisches schlagzeug und bass tun dem track auch so dermaßen gut, dass sie im zusammenspiel mit trompete und dem rest das label hymen records zum vergleich mit miles davis hinreißen lassen. sehr funky ist es in jedem fall. an diesem lustigen stück lassen sich allerdings noch mehr punkte festmachen, die das ganze album auszeichnen. zum einen steht es für mich ein wenig für die unbestreitbare vielseitigkeit des albums und die kompositorische und produktionsbezogene sicherheit von mad ep. zum anderen ist das stück auch bezeichnend für die offensichtliche harmonie beim musizieren. musikalisch passt natürlich alles prima zusammen, aber auch die tatsache, dass viele menschen am alben eines solokünstlers teilhaben zeigt, dass matthew peters eben nicht zwangsläufig ein bedroom-artist ist, sondern auch sozialkontakte pfleg und schätzt. schlussendlich ist auch hymen records chef stefan alt, derjenige, der in der danksagungsliste im cd-innern als zweiter gewürdigt wird. (s. krutzinna)

der medienkonverter
http://www.medienkonverter.de/kritik.php4?id=1901
matthew peters könnte von seiner ausbildung her ganz symphonien komponieren und wohl auch auf dem cello spielen, dessen beherrschung er bereist mit acht jahren begann zu erlernen. er produzierte radioshows für das chicagoer symphonieorchester und arbeitet zur zeit an verschiedenen projekten in web und theater. nach dieser einleitung könnte man hinter seinem projekt mad ep auch etwas eher klassisch ausgerichtetes vermuten. aber weit gefehlt, denn sein neues album "not afraid of spiders" ist eine wilde mixtur von eperimental bis hip hop und somit weder kategorisierbar oder auch nur annähernd beschreibbar. allein schon die reihe der gastmusiker, oder zumindest deren anzahl, lässt manch anderen musikanten vor neid erbleichen: mc equivalant, charles peirce (end), scott lamberty, mochipet, chaonaut, marlowe, the manhattan gimp project, bryce beverlin ii und david young. "not afraid of spiders" beginnt mit einem ebenso außergewöhnlichen wie begeisternden "acid jig". mad ep lässt gitarren, bass und orgel-synthies wild gegeneinander aufspielen. ebenso tanzt die weibliche gesangsstimme, deren wortlosen gesnag er wie ein instrument einsetzt. derartig aufgepuscht erfährt das album eine 1880-grad-wendung und man findet sich in den raps von dj equivalant wieder, von sitar und gitarrenriffs begleitet. seiner klassischen ausbildung schuldet mad ep wohl "stealing your last breath", bei dem ein ruhiges flötenspiel von allerlei geräuschen untermalt wird, so als ob man im radio keinen astreinen empfang bekommt. die schlagzeuger unter uns sollten sich "nicoffeine" anhören, das mit fulminanten drums und schrägem saxophon aufwartet. "velvet pudding mold" ist eine seltsame komposition aus akustikgitarre und beats. mad ep schafft es immer wieder, zu überraschen. genialer bongo-sound, drums und wieder einmal equivalants sprechgesang machen "watch yo step" zu einer art wachrüttler, nachdem seine vorgänger etwas bizarrer natur waren. wie eine hommage an massive attack klingt "60202 strut" mit düstersound, trompeten und flöte, wohingegen das traurige "exitus" nur mit trompete wie ein blues- oder jazzsong klingt. und genauso kommt einem das ganze album vor. man fühlt sich wie bei einem großen jazz-klassik-breakcore-freestyle-festival. "not afraid of spiders" ist vielleicht nicht das beste album des jahres, aber mit sicherheit eines der spannendsten.

gothtronic
http://www.gothtronic.com/?page=23&labels=93
not yet before had i heard jazz on hymen. mad ep is a project of a very gifted composer and musician from the usa named matthew peters, who merges all sorts of musical influences, ranging from jazz to hiphop, dub and electronics into an explosive yet hard to digest cocktail. soulful vocal shouts and screams merged with down-tempo drum rhythms and noise, or rap in combination with click ’n cuts, a tabla or yet funky bass play and percussion. it seems hard for mad ep to focuss on a single solid approach and build on that. panflutes, various samples and intricate rhythm patterns combine like it was meant to in ‘nicoffeine’. miles davis would have been delighted to hear it. flamenco, triphop and 4/4 beats not yet heard before as a combination judging ‘velvet pudding mold’. the jazz is best performed in ‘60202 strut’ and ‘exitus’, with beautiful trumpetplay of david young and funky bass play by sam rodriguez. still i think this could have been a stronger release when it would focuss some more on a certain approach. not afraid of spiders is a very cool release, but also tiring to listen to in one session. unless you use it more or less as background music. (teknoir)

cuemix
http://www.cuemix-magazine.com/cuemix/php/gallery_left.php?image=311
matthew aka mad ep is one of the persons you really can call "wunderkind". at the age of 8 he learned to play cello with 14 he studied composition and music theories. and today? being highly creative in several projects and jobs in new yorks art scene he still finds time for his breathtaking project mad ep. now with the release of "not afraid of spiders" matthew shows us that a creative mind really can bring together what normally couldn't fit together. a wild drive on the roller coaster but not the one who scare you, one of the joyful ones is probably the best way to describe this stunning album. a journey deep into the possibilities of sound which leads you from  crazy beatnik sampled hippie sounds over to a idm hip hop style and a big portion of jazzy experimental sounds. what also makes this record so great is the fact that a lot of guest musicians helped to give this record a own personality. after listening to this album you will be left  with a open mouth unable to say anything. i never heard such an interesting mixture of styles and creative energy. this record forces you to listen to it again and again. this is one of the best and interesting releases in 2006!

goon
http://www.goon-magazine.de/index.php/2006/10/11/mad-ep/#nav
wie kommt man eigentlich vom cellospielen zum basteln harter beats? matthew peters aus iowa, usa, hatte einen ganz guten stand im musikerleben, war u.a. produzent der chicago symphony radio broadcasts. dennoch hat er vor sieben jahren die vergangenheit der klassik gegen die zukunft der elektronik getauscht und bastelt seitdem an einem sound zwischen live, sampling und field recordings, industrial und dem rest der musikwelt. vielleicht war dem mann seine schublade einfach zu eng geworden, denn seine projekte sind so vielfältig wie die stilrichtungen, die er beackert. als mad ep wandelt er auf solopfaden voll zerschlagener breakbeats, mit dem mc equivalant kocht er sich seinen elektronik-rap-hybrid mad/eq, während 5 minute project seinem namen getreu ein on-off-remixprojekt mit chaonaut wurde. im the manhattan gimp project wiederum nimmt matthew peters erneut sein analoges instrument zur hand und bastelt mit ein paar kollegen an trompete, cello, flöte, keyboards, bass und drums an einer art psychedelischem filmjazz. zwischendrin flackern dann noch für sekunden kleine kollaborationen mit verschiedenen studiomusikern (u.a. sam rodriguez oder david young & scott lamberty vom manhattan gimp project) auf, um juwelen zu veröffentlichen. all das beinhaltet mad eps drittes album »not afraid of spiders«, das trotz der veröffentlichung unter dem namen mad ep somit kein pures soloalbum darstellt. vielmehr zeigt es die musikalische charaktervielfalt des solisten in einer werkschau aus größtenteils unveröffentlichten stücken, die alle projekte schneidet und den umriss des matthew peters’schen musikkosmos weit auffächert. grime grummelt neben jazz und reduziert tiefergelegtem hiphop. zwischen klassische celloklänge krachen noise, ambient-scapes und die verhallten, drückenden raps von equivalant. eine sitar schlittert über einen in der elektronischen musik selten gefundenen funk. auf »stealing your last breath« rumpelt ein schüchterner electronica breakbeat zwischen flüsternden field recordings, untersetzten hardcore subwooves und einer lamentierenden flötenschleife, während »nicoffeine« zum wahren drill & jazz mutiert. wurde auch zeit, dass die electronica-schiene, die bislang die akustik-elektronik-schnittstelle für sich besetzt und ein recht akademisches klanggebräu fabriziert hatte, endlich aus den dunkleren bereichen der elektronik aufgewiegelt wird. die haben zumindest keine angst vor den schattentieren des klangs. (jens pacholsky)

igloo
http://igloomag.com/doc.php?task=view&id=1417&category=reviews
i am not a fan of mad ep's previous effort eating movies, and unfortunately the trend doesn't change with not afraid of spiders. matthew peters is a skilled producer, with a vast and solid background in electronic and classical music, but his compositions always seem out of focus. there are interesting tracks on not afraid of spiders, but they're scattered around in a confusing blend of distant and dissonant styles. "acid jig" is a nice work of sample mania, but both end and donna summer are better in this field. speaking of end, mad/eq's remix of "fit to die" indeed fits on the sick generation remix album, but here enhances the lack of coherence: like "watch yo step" and "deconstruct this" is a pounding hip-hop piece, juxtaposed to orchestral improvisation or solo instruments over soft electronica. the rodeo country remix of mochipet's "velvet puddling mold" seems especially out of place if compared to the dark western of "retner mantis bass" that sounds like a more rhythmical version of dead hollywood stars (and that's good). again, this doesn't mean the tunes are weak, most of them are really well produced, but at around the halfway-mark of the disc you'll more than likely check to see if you pressed the wrong button, and instead, listening to your ipod shuffle. you could call it eclectic, but i just find it very difficult to define mad ep's style and follow his music with the right attention. along this record mad ep packed enough ideas to start at least three albums, but in the end failed to properly complete not afraid of spiders, that more likely resembles a collection of randomly chosen tracks. i hope that at least in the recently released the madlands trilogy (ad noiseam, cd) he managed to stick with a homogeneus taste on each disc. (luca maini)


mad ep discography 08.2k6
forthcoming: the madlands trilogy. 3cd-ep. ad noiseam. 2006
not afraid of spiders. cd. hymen records ¥751. 2006
eine kleine madmusik (part of travel sickness. 8 x 3" cd boxset. hymen
records ¥410. 2006)
v/a - marasm 12. split 7". marasm. 2006
split w/ the luxury tax. 7". budget cuts music bmc003. 2005
eating movies. cd. ad noiseam adn44. 2004
when i'm 6. 12". ad noiseam adn42. 2004
deselect mindbox / mavoo's 3rd day of 2nd grade (w/ abstract polygon).
cd. tribal treble tribe001. 2003

mad ep website:
www.mad-ep.com

 

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