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emusic

 

¥785 abs6. automedikation. cd. november2k10.

 

tracklist:

diagnostik *.mp3
premiers traitements *.mp3
minimoi *.mp3
reforme alimentaire *.mp3
dazing therapy *.mp3
dopamine deficiency *.mp3
douce trepanation *.mp3
basslines enhancing the intestinal transit *.mp3
dancing mass index *.mp3
douce trépanation (remix by mimetic) *.mp3
maybe it's genetic (abs6 feat. monsieur.connard) *.mp3


hymen records' new member abs6 may be known to you from audioactivity, a collective of sound and visual artists founded in 2000 in geneva, whose label members are divided between switzerland, france and belgium. amongst the artist’s other projects are gerbem: abs6's drum'n'bass project, and piouk! which resembles high-profile electronica. however, abs6 goes one step further: the album audiomedikation manages to be both, and even more. the music melds and morphs like a kaleidoscope, endlessly turning and creating new perspectives for all lovers of electronic music.

describing the contents of this debut album is no mean feat: you will find a mixture of idm-like patterns, drum'n'bass and deep ambient structures accompanied by straight forward basslines and pounding electro beats. it is the composition and amalgamation of various elements to achieve a broad-ranged heterogeneity. either soothingly calm or playful, each song is a structural element on its own.

abs6 successfully connects and mixes different styles. his influences range from warp heroes autechre and aphex twin to venetian snares, including as well breakbeat giants like black sun empire and ltj bukem:
audiomedikation is the result of this melting pot of influences. it is an administration of drugs for long-term patients suffering from boredom. enjoy the ride!

 

a review in russian language can be found on the machinist's webpage:
http://www.machinistmusic.net/reviews/abs6cd2010.html

alternativmusik.de
http://www.alternativmusik.de/rezensionen/abs6-audiomedikation/
für abs6 schlossen sich künstler, die sonst für gerbem und piouk! verantwortlich sind zusammen, um ihre beiden musikstile verschmelzen zu lassen. veröffentlichte deren gemeinsames projekt abs6 bislang nur auf dem netlabel audioactivity.net, erscheint nun das erste album auf einem physischen tonträger. dabei verschmelzen die einflüsse der anderen projekte miteinander, wodurch ein elektronisches monstrum entsteht, dass nur schwer verdaulich und noch schwerer zu erfassen ist. klar, dass man es hier mit elektronischer musik zu tun hat. aber so weit wie dieser begriff reicht, so weit reichen dann auch letztendlich all die elemente, die man auf audiomedikation wiederfinden kann. die meiste zeit geht es jedenfalls komplett atonal zu, wozu dröhnende bässe kommen und sich frequenzgeräusche überlagern. störgeräusche, die für noise typisch sind, paaren sich mit elementen aus drum’n‘bass und idm, wobei sich auch ständig der rhythmus ändert, wodurch alles auf diesem album im bewegung zu sein scheint. mal wird man von den auf einen prasselnden geräuschen fast erschlagen, plötzlich geht es völlig ruhig zu, da sich aber auch hier melodien ständig zu überlagern scheinen. das album kommt kurzum nie wirklich zur ruhe. aufwühlend. das wort beschreibt das album wohl am besten, denn man bekommt nicht nur das gefühl innerer unruhe, sondern wird selber beim hören unruhig, da man es ständig mit einer akustischen reizüberflutung zu tun hat, bei der man nicht weiß, wo diese eigentlich hinwill. das macht die cd natürlich anstrengend, aber nicht weniger reizvoll – zumindest, wenn man mit dieser art musik etwas anzufangen weiß. (tristen osterfeld)

medienkonverter
http://www.medienkonverter.de/reviews-abs6_audiomedikation-4424.html
abs6 ist teil des 2000 in genf gegründeten künstlerkollektivs und netlabels "audioactivity", in dem er bisher unter den namen gerbem und piouk! drum and bass, breakcore und sogenannten "electronica core" produziert und live-auftritte absolviert hat. als einflüsse werden u.a. autechre, aphex twin, ltk bukem, venetian snare und black sun empire aufgeführt, was seiner evidenten affinität zu breakbeats und verspielten idm-mustern entspricht. unter dem namen abs6 vereint er all dies und geht noch darüber hinaus, so lassen sich auf seinem debüt-album "audiomedikation" auch stimmungsvolle ambient-strukturen finden, zudem werden reminiszenzen zu industrial und techno/electro geweckt. "diagnostik" eröffnet das album mit wobbelnden basslines, flächigen, ruhe vermittelnden synthlines, einer unaufdringlichen melodie und elaborierten, treibenden breakbeats in einem synkopierten rhythmus, der zumindest in der ersten hälfte unüberhörbare ähnlichkeit zu dnb oder dubstep aufweist. die häufigen breaks, das "stottern" der percussions und der detailreichtum kontrapunktieren dabei den ambient-charakter des stücks. "premiers traitements" war schon teil des samplers "miwak twelve", der mitte 2009 auf hymen erschienen ist, und kombiniert ebenfalls ausdrucksvolle ambience mit frickeligen soundfragmenten und diesmal etwas ruhigerem breakbeat. mit tracks wie "basslines enhancing the intestinal transit", "minimoi" oder "dance mass index" bekommt der hörer einen eindruck vom industrial- und techno-einfluss, der auch weitere lieder prägt. in den beiden erstgenannten werden zu einem großen teil stampfende 4/4-beats mit kraftvollen, kontinuierlich modulierten, knarzigen basslines unterlegt, wobei man auch hier gelegentlich aus dem gewohnten konzept gebracht werden kann. "dance mass index" hat dabei den subjektiv etwas schwächeren bass-kick, dafür stechende hihats auf den 16teln, die nach stroboskoplicht schreien, und eine in sich verschwimmende, arpeggierte synthline. dann wären da noch tracks wie "reforme alimentaire" oder "dopamine deficiency", die auf mich, aufgrund der zahlreichen, nicht unbedingt harmonisch und nach standard-metrum arrangierten elemente, einen unstetigeren, fast nervösen eindruck machen, dem allerdings, wie schon zuvor, durch angenehme ambience und wiederkehrende sounds, tonfolgen u.ä. eine grenze gesetzt wird. als leichte kost lässt sich die musik von abs6 sicherlich nicht bezeichnen. distortion wird auf dem album in unterschiedlichem umfang und intensistät eingesetzt und trägt zu der interessanten gegenüberstellung des übrigen, kalten sound-dickichts zu den klar klingenden melodischen komponenten bei. hymen beschreibt die musik als kaleidoskopisches verschmelzen und wandeln, und dem kann ich nur beipflichten. der erste durchlauf hat mich neugierig gemacht, der zweite schon überzeugt. eine facettenreiche gratwanderung zwischen ausschweifendem electronica und solidem clubfutter, welche nie langweilig wird, sofern man nicht resistent ist gegenüber gewissen immersiven effekten des streckenweise technoiden beats. aus den verschiedenen versatzstücken emergiert ein distinkter, schwer zuzuordnender stil, gleichzeitig roh und feinsinnig. dieses album dürfte all denen ein schlechtes gewissen bereiten, die abs6 nicht auf dem diesjährigen maschinenfest erleben durften, ich für meinen teil bereue es jedenfalls nun umso mehr, nicht dort gewesen zu sein. "audiomedikation" sollte eventuelle entzugserscheinungen von freunden des idm und industrial (-techno) gleichermassen kurieren können.

chroniques électroniques
http://www.chroniqueselectroniques.net/article-abs6-audiomedikation-61914714.html
que sait-on du suisse jérémie wenger, aka abs6 ? tout d'abord qu'il traîne ses guêtres au sein du collectif piouk! avec monsieur connard, qu'il sévit dans la d&b bien sombre et le breakcore sous son avatar gerbem. son premier album, audiomedikation, avait d'abord confidentiellement vu le jour en 2008 avec un contenu un peu différent en cdr sur le label audioactivity. le légendaire label allemand hymen records publie cet album sous une forme et un contenu bien plus abouti et moins artisanal. voilà qui devrait lui procurer une toute autre visibilité. comme il l'indique lui même dans sa biographie synthétique, abs6 est le point d'intersection de plusieurs segments et d'horizons, concentré de tableaux mouvants vers des directions toujours surprenantes. bien que définitivement orienté vers l'idm et les mécanismes industriels, audiomedikation jouit d'une inexplicable et indescriptible idéologie hip-hop. surtout en ce qui concerne les orientations jamais répétitives des rythmiques et de la fracture du beat. sévèrement inspiré des travaux au synthé et du sentiment permanent de fausse piste des premiers albums d'autechre, certaines oreilles averties peuvent effectivement songer aux regrettés premiers travaux de venetian snares, plus particulièrement dans les constructions rythmiques. le travail d'abs6 est néanmoins rafraîchissant et original. son concept de thérapie sonique n'est pas du tout usurpé, surtout à l'écoute des excellents diagnostik, premiers traitements, reforme alimentaire et douce trépanation. encore faut-il admettre qu'une thérapie puisse être menée sereinement à coup de neuroleptiques, de benzodiazépines et entre les quatre murs d'une cellule capitonnée. car même si cet album n'est pas destiné aux seuls psychotiques en cours de décompensation, la dimension hermétique d'un hôpital aux méthodes plus que rigides est assez palpable. tout ce qui se cantonne à cette idm intelligente (mais pas plus complexe que ça) est habilement maîtrisé aussi bien techniquement que dans la conception mélodique. on peut même parler de tour de force ou de démonstration assez impressionnante pour un premier album. les théories sur les effets de régulation du transit intestinal par les lignes de basse laissent plus dubitatif. pas sur le plan médical mais plutôt sur le contenu. on trouve sur ce morceau ainsi que sur dazing therapy et dancing mass index un côté putassier et salacement technoïde que notre cher vitalic n'atteindra jamais, mais qui peine à séduire ceux qui demandent à la musique plus que des ronflements vaguement hédonistes. par contre, la collaboration d&b radioactive de clôture en compagnie de monsieur connard, maybe it's genetic, est à saluer des deux mains. audiomedikation est un excellent et prometteur album dont on pardonne les quelques fautes de goût. si il ne confond pas variété et dispersion, il y a fort à parier qu'abs6 refasse parler de lui au coeur d'une scène parfois trop autiste pour pleinement emporter l'adhésion. (ed loxapac)

enochian apocalypse
http://enochianapocalypse.com/index.php?option=com_content&task=view&id=803&itemid=37
an array of styles clash and ultimately combine on this release from idm to electro and ambient structures melding drum and bass into twisted scattered concoctions that remind you of a time when we were bombarded with music from the warp generation. many an artist can be cited when listening to ‘audiomedikation’; ‘aphex twin’, ‘venetian snares’ and the like. this is done unashamedly and i believe this is the intention, and who are we to argue with the main influx of work from such artists being of a high visual presence if not always of the highest quality; it’s still respected work. complex and in some part quite vicious with the assault on the senses this does keep you intrigued for the most part with cut up electronics and frenetic beats that weave and turn on themselves almost at will giving the listener no quarter to absorb upon first listen what is going on in its entirety. sometimes however this album is a little too clever and over self indulgent and although cited in the press release almost as a prescription for boredom i still haven’t managed to listen to the album as a whole in one sitting because there wasn’t enough to grasp my full attention, with the nature of the structures bordering on tedious at times. don’t get me wrong however as this is a professional release with true highs amongst its journey and the good definitely outweigh the dull even if no track on its own stands out as a classic. (tony young)

art-d-fact
http://www.art-d-fact.nl/cdrecensiesmaart2011.htm
abs6 (aka gerbem) is vermoedelijk geen naam die bij de gemiddelde liefhebber van elektronische muziek een belletje zal doen rinkelen. achter abs6 schuilt de zwitser jérémie wenger. via het proactieve hymen records (sublabel van ant-zen), dat zich heeft gespecialiseerd in een geluid dat gemiddeld gezien leunt op (dark) ambient en (industriële) elektronica/idm, verschijnt abs6’s debuutalbum “audiomedikation”. bij de eerste beluistering van dit album slaan we stijl achterover van (positieve) verbazing. dit is muziek vanuit een creatieve gedachte en waarbij audio en visueel (artwork) naadloos aansluiten – tevens de visie van het label. verwacht een mengvorm van mooie ambiances, rauwe/industriële geluiden, gepeperde elektronicabeats (krachtig) en veel variatie in de productie. dit is muziek die je ook uit de koker van bijvoorbeeld aphex twin (refererend aan zijn minder gepolijste werk) zou kunnen verwachten. stoer en ruig album dat smaakt naar meer.

connexion bizarre
http://www.connexionbizarre.net/reviews/abs6-audiomedikation
it is good to know that i’m not nearly as jaded as i think i am. when you’ve been reviewing as long as i have, sometimes you get stuff that just isn’t so inspired… or so you think. i felt a little like that to begin with with abs6. at first, it seemed like a big mash of idm, dubstep and glitches in all the right places; nothing i hadn’t already heard before, but “audiomedikation” is one of those albums that after a few tracks really finds its momentum and once it has your undivided attention, won’t let go until the end. “audiomedikation” is one of those albums that is deceiving at first due to its slow start, but it does get heavier, the rhythms more interesting and the album really does flow amazingly well. the first couple of tracks are very nice (“diagnostik” and “premiers traitements”) but there’s nothing about either of the tracks that really makes you want to sit up and pay attention. but get to “minimoi” with its unbelievably heavy bassline and crunchy beats, and wait for the heavy bassline to kick in and you just watch yourself get hooked. the remixes are also very good, mimetic’s remix of “douce trepanation” is just stunning; there’s world music samples and lots of ethnic rhythms mixed in with the heavy dubstep wobble, and whilst that might sound like an insane mixture, it really does work. abs6 isn’t doing anything too out there by any means, but his style of dubstep influenced idm is not to be ignored as they really do go more towards dubstep, but with glitches and not the other way around – there’s a lot of idm/electronica artists who are getting all dubstep but not approaching it correctly. dropping basslines all over the place without thinking about the rhythm just doesn’t work but abs6 appears to have got it right. also you can’t really argue with an album that has a track on it called “basslines enhancing the intestinal transit”… abs6's homage to the ‘brown sound’? i think so! it might not be an essential release, but it shows some very real promise, and as a whole is a pretty interesting album. (kate turgoose)

igloo
http://igloomag.com/reviews/zero-degree-the-empath-abs6-3view
skittering industrialized tech-bass is administered on audiomedikation, hymen’s answer to the missing gap between dark and light. sliced dub is laced with a fidgeting wash of rubberized beats equating to rhythm-heavy breaks with all the right analogous ingredients. and with all of the possible adjectives to describe these tracks, abs6 weaves pieces of emotive beauty throughout. technoid warehouse-ready swirls also appear to sweep around drill’n bass snapshots. though the temperature rises within the core of audiomedikation, it also drops rather drastically and crystalizes into video-game grooves, bells, bleeps and crunched anthems. fluid electronica from start to end.


discography 10.2k10:
audiomedikation. cd. hymen records ¥785

webpages:
www.audioactivity.net
www.gerbem.com/descriptifabs6.html

 

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